Die Beantwortung der folgenden 18 Fragen dient der Früherkennung psychischer Erkrankung. Sie stellt eine erste und sehr niederschwellige Ebene der Erfassung des Erkrankungsrisikos dar und soll – ähnlich wie bei der Messung des Blutdrucks - Menschen mit leicht erhöhten Werten die Empfehlung zu einer genaueren Untersuchung geben.
Sind ausschliesslich Symptome der Gruppe 1 bis 5 aufgetreten, so geben diese doch möglicherweise einen Hinweis auf eine psychische Erkrankung (z.B. Depression), jedoch nicht auf ein akut erhöhtes Psychoserisiko. Dennoch ist ein Therapieangebot erforderlich.
Die Symptome 6 bis 10 geben einen eindeutigen Hinweis auf ein erhöhtes Psychoserisiko; weitere diagnostische Abklärung durch einen Experten ist erforderlich, der über eine Frühbehandlung entscheidet.
Die Symptome 11 bis 15 sind Anzeichen einer beginnenden Psychose; eine diagnostische Klärung und Entscheidung über die Frühbehandlung sollte umgehend erfolgen.
Die Symptome 16 bis 18 können mögliche Hinweise auf eine Bipolare Störung sein.
Bsp.: Erkrankung der Mutter (z.B. Fieber), vorzeitige Wehen, lange Geburtsdauer, Steisslage, drohende Erstickung des Fötus, Infektionen o.ä.
(*) Die gekennzeichneten Felder sind zwingend auszufüllen, selbstverständlich werden aber alle Angaben vertraulich behandelt und unterstehen der ärztlichen Schweigepflicht.